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Auf ihren Besuchen in den Spitälern arbeiten die Traumdoktoren eng mit dem Pflegepersonal zusammen. Eine wertvolle Synergie, die zum Wohlergehen der kleinen Patienten beiträgt.

Weisse und bunte Kittel Hand in Hand

Auf ihren Besuchen in den Spitälern arbeiten die Traumdoktoren eng mit dem Pflegepersonal zusammen. Eine wertvolle Synergie, die zum Wohlergehen der kleinen Patienten beiträgt. 

Jede Woche beginnen die Besuche der Theodora-Künstlerinnen und -Künstler in den Schweizer Spitälern mit dem gleichen Ritual: Das Pflegefachteam informiert die Traumdoktoren über das Alter, die Krankengeschichte und das momentane Befinden jedes einzelnen Patienten. Dieser Informationsaustausch unterliegt der Schweigepflicht. Er ist zentral in der Zusammenarbeit zwischen dem Pflegeteam und den Künstlern, denn dank dieser Information können die Traumdoktoren ihre Besuche bestmöglich an die Bedürfnisse der Kinder und ihr aktuelles Befinden anpassen..

Perfekte Ergänzung

Manchmal nimmt das medizinische Personal die Hilfe der Traumdoktoren auch in Anspruch, um medizinische Massnahmen, die für das Kind schmerzhaft sein oder Stress auslösen können (etwa Untersuchungen und Blutentnahmen) zu entdramatisieren. Die beruhigende Anwesenheit der bunt gekleideten Traumdoktoren erlaubt es den kleinen Patienten, der Spitalrealität für ein paar Augenblicke zu entfliehen», bestätigt Juzan Vouilloz, Pflegedienstleiterin der ambulanten Abteilung für Kinderheilkunde des Spitals Wallis, «ein entspanntes Kind und ebenso entspannte Eltern erleichtern die Pflegebeziehung ungemein».

Besonders sichtbar ist diese enge Zusammenarbeit im Operationsbegleitungsprogramm der Stiftung. «Wir ergänzen uns gut: Als medizinisches Personal bin ich verantwortlich für die pflegerischen Verrichtungen. Die Artisten hingegen sind für die emotionalen Belange zuständig, können die Kinder gut abholen und auch Ängste abbauen. So sind die Kinder entspannt für eine gute Begleitung in die Narkose.», erklärt Annina Braumann, Pflegefachfrau der chirurgischen Tagesklinik des Kinderspitals Zürich. Eine vorzügliche Teamarbeit, mit der es gelingt, den Operationsprozess für die Kinder und ihre Angehörigen in eine fantasievolle Reise zu verwandeln.

Atempause für alle

Die jungen Patienten sind indes nicht die Einzigen, die sich über den Besuch der Traumdoktoren freuen. Auch den Pflegefachpersonen, den Ärzten und dem gesamten Spitalpersonal kommt das fröhliche, von Lachen und Fantasie geprägte Ambiente zugute, das die Theodora-Künstler zu schaffen wissen. Eine willkommene Atempause für diese Menschen, die sich Tag und Nacht am Bett der kleinen Patienten abwechseln. «Es ist eine echte Sauerstoffspritze für unsere Teams», erklärt Virginie Briet, ehemalige Pflegedienstleiterin in der Pädiatrie des Kantonsspitals Freiburg. «Die Traumdoktoren ermöglichen den Kindern, in ihre eigene Fantasiewelt zurückzukehren. Und wir als Pflegepersonal versuchen, uns mit hineintragen zu lassen. Das sind zauberhafte Momente.».