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Es ist der 20. April 1930: Theodora Van’t Noordende erblickt in Amsterdam das Licht der Welt. Sie wächst
mit drei Brüdern und einer Schwester in einer fröhlichen Familie auf, wird jedoch des Krieges wegen noch als Kind von ihren Eltern getrennt, um beim Roten Kreuz Unterschlupf zu finden. Als kleines Mädchen erlebt sie
Bombardierungen, Ängste, Not… bleibt aber trotzdem stets eine aufgestellte, optimistische und offene
Persönlichkeit. Zum Glück wird die Familie nach dem Krieg wieder vereint. Später studiert Theodora am Konservatorium Klavier und Gesang. Im Alter von 32 Jahren lernt sie ihren 23 Jahre älteren Ehemann Jan Poulie kennen: Er leitet eine Firma für den Import und Export von Edelholz; sie arbeitet an seiner Seite.

Die erste Traumdoktorin
Aus der Ehe gehen zwei Söhne hervor: Jan und André. Die beiden Brüder erleben eine von Liebe geprägte,
unbeschwerte Kindheit. Leider überschattet ein tragischer Vorfall diese schöne Zeit. Im Alter von zehn Jahren
verunfallt André mit einem Rasenmäher und muss für viele Monate ins Spital. Sein Fuss wird 14 Mal operiert; Schmerzen sind sein ständiger Begleiter. Es fällt ihm nicht leicht, so lange im Spital zu sein, getrennt von Familie und Freunden. Seine Mutter Theodora besucht ihn jeden Tag, bringt ihn und die anderen kleinen Patienten zum Lachen und singt ihnen Kinderlieder vor. Es ist vor allem ihre Herzlichkeit, die André aus dieser Zeit in Erinnerung bleibt.

Hommage an eine mutige Mutter
Acht Jahre später stirbt Andrés und Jans Vater. Theodora hatte ihn zu Hause gepflegt und den Söhnen geholfen, die Situation zu bewältigen – ein anderes Beispiel ihrer Liebe und Stärke. Zehn Jahre später verliert auch Theodora, nach tapfer, während welcher sie trotz allem stets ihre Fröhlichkeit bewahren konnte, ertragener Krankheit, den Kampf gegen Krebs. Nur sieben Monate später, in Erinnerung an Theodora
und von ihrem Wesen inspiriert, gründen André und Jan eine Stiftung. Dies, um Kindern im Spital über Generationen hinweg dieselben Gefühle der Freude zu vermitteln, wie Theodora es André und den anderen Patienten zu tun vermochte: die Stiftung Theodora.