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Sophie Scaramuzza präsentiert auf ihrem Blog lalasophiebackt.ch Rezepte, die glücklich machen. Die Mutter von zwei Jungs arbeitet als Videoeditorin und ist Teilhaberin und Teil der Geschäftsleitung von ohne.ch in Baden. Sie hat anlässlich der «Woche des Glücks» ihr Lächeln auf Instagram geteilt, um den Kindern im Spital einen Moment des Glücks zu schenken. Im Gespräch erzählt uns Sophie von ihrer Tätigkeit als Bloggerin und ihrer Motivation, die Stiftung Theodora zu unterstützen.

Die Bloggerin und zweifache Mutter Sophie Scaramuzza unterstützte die «Woche des Glücks» mit ihrem Foto.
Die Bloggerin und zweifache Mutter Sophie Scaramuzza unterstützte die «Woche des Glücks» mit ihrem Foto.

Wie kam es zu deinem Backblog?

Mein Blog mit Rezepten entstand nicht aus einer konkreten Idee heraus. Zudem gab es 2012 praktisch noch keine Schweizer Foodblogs, also hatte ich wenige Vorbilder. Da ich aber sehr viel Freude am Backen hatte und viel in der Küche stand, kam die Idee auf, die Rezepte aufzuschreiben und über einen Blog für alle zugänglich zu machen. Ich hatte kurz vor dem Start des Blogs die Diagnose «schwere Depression» erhalten und es ging mir für eine Weile nicht so gut. Das Backen lenkte mich jedoch immer ab und machte mich glücklich. Genau darum heisst mein Blog in der Überschrift «Back dich glücklich».

Du bist auch erfolgreich auf Instagram und Facebook aktiv. Bezeichnest du dich als Influencerin?

Eigentlich nicht, zumindest nicht im klassischen Sinne. Ich bin mir durchaus der Verantwortung bewusst, die ich als «Person des öffentlichen Lebens» mit einer grossen Community trage, und genau darum mache ich grundsätzlich ausschliesslich unbezahlte Werbung für Dinge, die ich selber gekauft oder entdeckt habe und die ich sehr gut finde. Meine Leser wiederum schätzen diese ehrliche Art der «Werbung» und schenken mir dafür ihr Vertrauen.

Du arbeitest mit Partnern zusammen. Wie kommen diese Partnerschaften zustande?

Ich bekomme wöchentlich Anfragen von grösseren und kleineren Firmen, sowie von Agenturen, die mit mir Kooperationen eingehen möchten. Die allermeisten lehne ich ab. Ich habe fixe «Lieblingspartner» wie Bakeria.ch oder Dr. Oetker, mit denen ich seit Jahren eine ausgeglichene Partnerschaft pflege, in der es auch nicht primär um Geld, sondern um gegenseitige Unterstützung geht.

Du hast dich während der «Woche des Glücks» im März auf Instagram für die Stiftung Theodora engagiert. Weshalb?

Mein älterer Sohn Noah ist mit einer chronischen Krankheit zur Welt gekommen und so ergab es sich, dass wir uns während ungefähr sechs Jahren öfters stationär im Spital aufhalten mussten. Jeder Spitalaufenthalt mit einem Kind ist sehr kräfteraubend und je nach dem empfindet man als Elternteil auch noch Ängste, Sorgen und Unsicherheiten, die man vor dem Kind nicht so ausleben will. Diese Gefühle überkommen einem geballt, wenn man mal ein paar Minuten Ruhe hat, in denen man sich eigentlich erholen sollte. Die Traumdoktoren bringen Entspannung und Leichtigkeit in den schwierigen Alltag. Sie schenken Momente, in denen man nicht ständig an die Krankheit denken muss. Momente, in denen das Kind einfach Kind sein kann, voller Fantasie und Zauber. Einmal wollte mein Sohn seine Hände nicht mehr waschen, weil der «Zauberer» ihm einen Sticker draufgeklebt hat. Genau wegen diesen persönlichen Erfahrungen habe ich mich selbstverständlich für die Stiftung Theodora engagiert. Die Besuche der Traumdoktoren schaffen kleine Inseln der Ruhe und helfen ungemein diese Zeit zu überstehen. Für die Kinder aber auch für die Eltern.

«Die Traumdoktoren bewirken so viel mehr, als Aussenstehende vermutlich glauben.»
— Sophie Scaramuzza,  Bloggerin und zweifache Mutter

Was denkst du über die Arbeit der Traumdoktoren?

Die Arbeit der Traumdoktoren ist immens wichtig für alle kleinen Patienten und ihre Angehörigen. Ich habe grossen Respekt vor den Menschen, die diesen Dienst leisten und ich bin sehr froh, gibt es die tollen Traumdoktoren. Danke, für alles was ihr tut! Es bewirkt so viel mehr, als man als Aussenstehender zu glauben scheint. Ihr seid ein wichtiger Teil.

Wir danken Sophie Scaramuzza ganz herzlich für das Interview und ihre Unterstützung.