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  3. Kinderlachen schenken – heute und in Zukunft
Philippe Zeh

Herr Zeh, soeben haben Sie unsere Traumdoktorin Dr. Carusela auf ihrem Rundgang im Kinderspital Zürich begleiten dürfen. Welche Begegnung hat Sie am meisten berührt? 
Das war die Begegnung mit einem Kind in einem der letzten Zimmer auf der onkologischen Abteilung. Dr. Carusela hat für den kleinen Patienten ganz liebevoll einen Scherenschnitt gebastelt, mit dem Namen des Jungen beschriftet und am Bett befestigt. 

Heute haben Sie die Kinderbesuche einer Traumdoktorin hautnah miterleben dürfen. Hat dieses Erlebnis Ihre Entscheidung, an die Stiftung Theodora ein Vermächtnis zu machen, bekräftigt? 
Ja, ganz sicher. Es war so eindrücklich, wie in jedem Zimmer, das die Traumdoktorin betreten hat, eine sofortige Freude zu spüren war. Es ist, als ob die Kinder in eine andere Welt eintauchen würden. Sie scheinen alles – ihre ganze Situation, die Schmerzen – zu vergessen.

Was hat Sie dazu bewogen, die Stiftung Theodora in Ihrem Testament zu erwähnen? 
Ich habe einmal gehört, dass es eine Stiftung gibt, die Besuche bei Kindern im Spital und in spezialisierten Institutionen ermöglicht. Das hat mich schon damals sehr beeindruckt. Als ich eine neue Brille gekauft habe, ist mir der Name der Stiftung auf einem Faltprospekt erneut ins Auge gestochen. Zu Hause habe ich die Theodora-Webseite besucht und das Präsentationsdossier der Stiftung sowie die Ratgeber-Broschüre zur Nachlassplanung bestellt.

Was hat Sie dazu gebracht, Ihr Testament bereits jetzt zu erfassen? 
Nachdem meine Mutter verstorben ist und ich ihre Erbschaft verwalten musste, hatte ich plötzlich das Gefühl, dass der Moment gekommen ist, um für mich selbst zu entscheiden. Schliesslich könnte sich meine Lebenssituation von heute auf morgen verändern. Nun habe ich die Sicherheit, dass alles nach meinem Willen vollzogen wird und niemand anderes zur Verantwortung gezogen wird. Das ist Selbstbestimmung. Dies vermittelte mir ein Gefühl der Sicherheit, Zufriedenheit und innerer Ruhe. 

Philippe Zeh mit Traumdoktorin Dr. Carusela

Das heisst, Sie haben sich schon von Anfang an ganz konkret mit der Möglichkeit, der Stiftung ein Vermächtnis zu machen, auseinandergesetzt?
Ja, auf jeden Fall. Nachdem ich die Ratgeber-Broschüre der Stiftung Theodora gelesen habe, habe ich ein unverbindliches Beratungsgespräch mit Anke Hoffmann und David Utz, die bei der Stiftung Theodora für Erbschaften und Spenden zuständig sind, vereinbart. Nachdem mir die beiden die Mission der Stiftung nochmals erläutert haben, wusste ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich merkte, dass es die Stiftung Theodora ist, die ich in meinem Testament erwähnen und mit einem Vermächtnis unterstützen möchte. 

Wie haben Sie dieses Testament erstellt? Wie sind sie dabei vorgegangen? 
Nachdem ich mich für ein Vermächtnis zugunsten der Stiftung Theodora entschieden habe, bin ich mit dem Notariat Oerlikon-Zürich in Kontakt getreten. Der zuständige Notar hat mich beim Verfassen meines Testaments unterstützt. Ich habe das Testament von Hand geschrieben und dieses notariell prüfen lassen. Schliesslich wollte ich sicher sein, dass dessen Inhalt hieb- und stichfest ist. Zum Schluss habe ich das Testament in einen Umschlag verpackt und im Notariat hinterlegt. Von diesem Zeitpunkt an wusste ich, dass nun alles geregelt ist. Wenn ich einmal nicht mehr bin, weiss ich, wohin mein Geld geht – nämlich an die Stiftung Theodora.

 

Welche Rolle hat der Notar oder die Notarin in diesem Prozess gespielt? 
Der Notar hat mich beraten, mein Testament durchgelesen und dabei geprüft, ob dessen Inhalt juristisch wasserdicht ist. Damit hat er eine unabdingbare und sehr essenzielle Rolle gespielt. Letztendlich gab er mir die Sicherheit, dass alles nach meinem Willen umgesetzt werden kann. Nun bin ich glücklich und zufrieden und kann mein Leben ohne Bedenken geniessen. 

 

Weshalb ist es für Sie so wichtig, eine gemeinnützige Organisation wie die Stiftung Theodora über Ihr Leben hinaus zu unterstützen? 
Ich möchte meinen Nachlass für das Gemeinwohl einsetzen und dabei etwas Sinnvolles tun. Natürlich wären zwei bis drei andere Organisationen für ein Vermächtnis auch in Frage gekommen. Mir war es jedoch wichtig, diejenige Stiftung über mein Leben hinaus zu unterstützen, die mich persönlich am allermeisten anspricht. Und das ist die Stiftung Theodora. Zudem habe ich keine Nachkommen. Dies ist mitunter ein Grund, weshalb ich mein Testament schon jetzt verfasst und mich für ein Vermächtnis an die Stiftung Theodora entschieden habe. 

Weshalb hat Sie die Stiftung Theodora am meisten überzeugt?
Ich habe von Anfang an diese Herzlichkeit gespürt. Von meiner ersten Auseinandersetzung mit der Stiftung bis hin zum persönlichen Treffen. Ich habe gemerkt, dass die Stiftung Theodora ihre Mission mit Herzblut verfolgt. Zudem bin ich optimal beraten und meine Fragen sind offen beantwortet worden. Dies hat meine Entscheidung wesentlich beeinflusst. 

Wenn Sie die Stiftung Theodora in drei Worten zusammenfassen müssten – welche wären das?
Liebe, Glück und Hoffnung.

Vielen herzlichen Dank für das Interview.

 

Philippe Zeh und Dr. Carusela