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Ein Besuch der besonderen Art vor dem Kinderspital Luzern

Seit dem 19. März sind die Besuche der Traumdoktoren, in Rücksprache mit den Spitälern und spezialisierten Institutionen, vorübergehend aufgehoben worden. Die Stiftung steht jedoch weiterhin mit diesen in Kontakt, um ihre Angebote so weit wie möglich anzupassen. Auf Wunsch des Kinderspitals Luzern realisierte die Stiftung letzte Woche zwei «externe Besuche» der besonderen Art.

Lachen, Applaus und Tanz – mit Abstand

An den Nachmittagen vom 25. und 27. März erscheinen die vier sonst im Spital tätigen Künstler – Dr. Wolle, Dr. Strubula, Dr. Pfnüsel und Dr. Lilu – mit ihren farbenfrohen Kitteln, dezentem Make-up und voll gepackten Koffern mit kunterbunten Accessoires vor dem Kinderspital. Der Besuch findet dieses Mal nicht drinnen, sondern draussen statt, damit die von den Behörden vorgegebenen Abstandsregeln eingehalten werden können. Die Traumdoktoren platzieren sich gut sichtbar vor dem Gebäude. Sie lachen, musizieren, machen Seifenblasen und lassen Ballone in die Luft steigen. Ihr hell begeistertes Publikum ist nicht weit entfernt. Kinder, Angehörige und Spitalmitarbeitende beobachten das Spektakel aufmerksam mit der notwendigen Distanz vom Balkon und den Fenstern aus. Schon nach kurzer Zeit gelingt es den Traumdoktoren, die Zuschauer in den Bann zu ziehen. Alle lachen, applaudieren und ahmen die lustigen Tanz-Bewegungen der Künstler nach.
 

 

 
«Die Aktionen der Stiftung Theodora sind eine willkommene Unterstützung und Aufheiterung.»
 
— Prof. Dr. med. Thomas Neuhaus, Dep.-Leiter des Kinderspitals Luzern

Enge Zusammenarbeit zwischen Stiftung und Kinderspital

Dieser spezielle Besuch hat die Stiftung Theodora gemeinsam mit dem Kinderspital Luzern in die Wege geleitet. Die Stiftung und das Kinderspital arbeiten eng zusammen. Die Künstler werden oft als Teil des Betreuungsteams betrachtet und es wird, wie in der aktuellen Situation der Coronavirus-Pandemie, gemeinsam nach Lösungen gesucht. So ist auch die Idee entstanden, den Kindern und ihren Eltern vor dem Spital auf Distanz Lachen und Freude zu schenken. «Die aktuelle Situation ist für uns alle – Patienten, Eltern und Spitalmitarbeitende – eine Herausforderung», betont Thomas Neuhaus, Departementsleiter des Kinderspitals Luzern. «Die Aktionen durch die Stiftung Theodora sind stets, aber insbesondere auch in dieser schwierigen Zeit, eine willkommene Unterstützung und Aufheiterung.» Auch André Poulie, Präsident und Mitbegründer der Stiftung Theodora, ist hocherfreut über diese schöne Aktion: «Gerade in dieser Zeit ist es wichtiger denn je, positiv zu bleiben und Momente der Freude und des Lachens zu schenken. Das ist ein Ziel, das wir als Stiftung seit 27 Jahren verfolgen und wir finden auch jetzt Wege, um dieses zu erreichen». 

Ein Elternteil beobachtet mit seinem Kind das Spektakel vom Balkon.
Ein Elternteil beobachtet mit seinem Kind das Spektakel vom Balkon.

 

Mit bunten Ballonen, riesigen Seifenblasen und fröhlicher Musik erheitern die Künstler die kleinen Patienten.
Mit bunten Ballonen, riesigen Seifenblasen und fröhlicher Musik erheitern die Künstler die kleinen Patienten.