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Die leidenschaftlichen Segler Chloé und Loïc Huguenin verbrachten 24 Stunden auf dem Neuenburgersee. Eine Herausforderung, welche die beiden Teenager mit Bravour meisterten und mit der sie mehr als 12 000 Franken für die Stiftung Theodora und die Organisation Neptun sammelten. Wir haben mit der engagierten Matrosin Chloé gesprochen.

Chloé, wie ist dieses aussergewöhnliche Projekt entstanden?

Mein Bruder und ich sind der Meinung, dass wir in unserem Leben viel Glück hatten. Dank unseren Eltern konnten wir von klein auf viele Aktivitäten ausüben. Für einmal wollten wir also etwas für die anderen machen, sprich, anderen Kindern helfen. Unsere Wahl fiel schnell auf das Segeln und da wir eine echte Herausforderung suchten, kamen wir auf die Idee, 24 Stunden auf dem Wasser zu verbringen.

Wie habt ihr euch vorbereitet?

Zuerst mussten wir eine To-do-Liste erstellen (lacht) und beispielsweise Sponsoren für das Material kontaktieren oder Flyer drucken. Mit der Hilfe unseres Nachbarn kreierten wir die Flyer und erstellten eine Website. Wir mussten auch einige E-Mails verschicken. Die Mund-zu-Mund-Propaganda hat schliesslich am besten funktioniert und immer mehr Menschen interessierten sich für unser Projekt.

Wie ist es euch auf diesem kleinen Segelboot ergangen?

In der Nacht haben wir uns jeweils am Steuer abgewechselt. Die Zeit verstrich in diesen Momenten etwas langsamer. Aber gleichzeitig hatte man auch die Möglichkeit, die Spiegelungen des Mondes auf dem Wasser zu betrachten, und das war magisch. Genauso beim Sonnenaufgang und -untergang. Tagsüber hatten wir nicht wirklich Zeit, uns zu langweilen. Wir bekamen sogar Besuch von Sponsoren und Freunden, die mit dem Boot, dem SUP oder sogar schwimmend zu uns kamen!

Chloé und ihr Bruder Loïc wollen ihr Glück teilen und segelten daher 24 Stunden auf dem Neuenburgersee für einen guten Zweck.
Chloé und ihr Bruder Loïc wollen ihr Glück teilen und segelten daher 24 Stunden auf dem Neuenburgersee für einen guten Zweck.

Welche Gedanken hattet ihr bei der langen Überfahrt?

Wir dachten vor allem an den Grund, weshalb wir diese Herausforderung machten. Anderen zu helfen war ein grosser Motivationsfaktor.

Welches Gefühl hattet ihr bei eurer Ankunft?

Natürlich waren wir sehr zufrieden und stolz, diese Herausforderung gemeistert zu haben, freuten uns aber auch, unsere Familie und Freunde wieder zu treffen. Wir hatten kein solches Empfangskomitee erwartet – das war wundervoll!

Ihr seid 13 und 15 Jahre alt. Wie habt ihr diese besondere Erfahrung erlebt?

Abgesehen vom sportlichen Aspekt waren wir vor allem froh, so viele offene Menschen anzutreffen. An dieser Stelle möchten wir allen unseren Sponsoren für ihre Unterstützung danken.

Weshalb habt ihr euch für die Stiftung Theodora entschieden?

Unsere Grosseltern sind regelmässige Spender und haben uns auf die Tätigkeit der Stiftung aufmerksam gemacht. Das hat uns sofort angesprochen. Wir sind überzeugt, dass eure Tätigkeit dazu beiträgt, dass es den Kindern besser geht. Lachen ist wichtig.

Welche 3 Wörter beschreiben die Stiftung Theodora?

Lachen, lachen und noch einmal lachen (lacht).

Wir danken Chloé und Loïc von Herzen für ihr tolles Engagement!