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Vielen Dank für Ihr Interesse an der Stiftung Theodora. Unten stehend finden Sie die häufigsten Fragen und die dazugehörigen Antworten. Falls Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte unter der Nummer 062 889 19 19 oder per E-Mail unter [email protected].

Was macht die Stiftung Theodora?

Die Stiftung Theodora ist eine gemeinnützige Organisation für das Wohl der Kinder in den Spitälern und spezialisierten Institutionen für Kinder mit Behinderung. Ziel der Stiftung ist es, mit dem Einsatz von professionellen Künstlern, den «Traumdoktoren», den Alltag der Kinder mit Momenten der Freude und des Lachens aufzuheitern.

Warum heisst die Stiftung «Theodora»?

«Théodora» war der Name der Mutter der Stiftungsgründer Jan und André Poulie. Nach ihrem Tod haben sich die beiden Brüder dazu entschlossen, in Erinnerung an den humorvollen und positiven Charakter ihrer Mutter eine Stiftung zu gründen und diese nach ihr zu benennen. Théodoras Charakterzüge stellen bis heute eine grosse Inspirationsquelle für die Traumdoktoren dar.

Wie ist die Stiftung Theodora entstanden?

Gegründet wurde die Stiftung Theodora von den Brüdern Jan und André Poulie im Jahr 1993, im Andenken an ihre verstorbene Mutter Théodora. André Poulie musste als Kind nach einem Unfall mehrere Monate im Spital verbringen. Die regelmässigen aufmunternden Besuche seiner humorvollen, lebenslustigen Mutter brachten ihm dabei viel Freude und Abwechslung vom Spitalalltag. 

Was sind Traumdoktoren?

Die Stiftung Theodora nennt die 71 professionellen Künstler, die in ihrem Auftrag in den Spitälern und spezialisierten Institutionen unterwegs sind, Traumdoktoren. Die Traumdoktoren sind speziell geschult und arbeiten in enger Absprache mit dem Pflegefachpersonal.

Wie bringt die Stiftung Theodora die Kinder im Spital zum Lachen?

Die Stiftung Theodora beauftragt 71 Traumdoktoren, die schweizweit regelmässig die Kinder in den Spitälern und spezialisierten Institutionen besuchen. Diese lustigen, zauberhaften Figuren richten ihre Besuche speziell auf jedes einzelne Kind aus, so dass dieses im Mittelpunkt steht. Es entstehen gemeinsame, fantasievolle, poetische Momente, die das Kind und seine Angehörigen aufheitern, damit diese ihren Alltag für einen Moment vergessen können.

Wieviele Kinderbesuche machen die Traumdoktoren?  

Heute sind es über 100'000 Kinderbesuche im Jahr, die dank den 71 Traumdoktoren möglich sind. Jedes Spital und jede spezialisierte Institution für Kinder mit Behinderung wird regelmässig an bestimmten Tagen der Woche besucht.

Wie finanziert sich die Stiftung Theodora?

Die Stiftung Theodora finanziert sich hauptsächlich durch Privatspenden. Sie profitiert ebenfalls von der Unterstützung durch Unternehmenspartner. Die Stiftung Theodora ist als gemeinnützige Organisation anerkannt und übt ihre Tätigkeit in Spitälern und spezialisierten Institutionen für die Beteiligten kostenlos aus. Sie erhält keinerlei Subventionen seitens der öffentlichen Hand. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Wie wird die Stiftung Theodora von ihren Unternehmenspartnern unterstützt?

Die Unternehmenspartner unterstützen die Stiftung Theodora mit jährlichen Beiträgen und Sachleistungen, die fast vollumfänglich die Administrativkosten der Stiftung decken. Auf diese Weise fliessen die Privatspenden beinahe gänzlich in die Kernmission (Besuche bei den Kindern in den Spitälern und spezialisierten Institutionen). Die Liste der Partner finden Sie hier.

Arbeiten die Traumdoktoren ehrenamtlich?

Nein, die Traumdoktoren sind freischaffende Künstler, die von der Stiftung Theodora für die Besuche in den Spitälern und spezialisierten Institutionen bezahlt werden. Die Tätigkeit des Theodora-Künstlers ist eine qualifizierte, anspruchsvolle Aufgabe, die eine intensive Ausbildung erfordert (wird von der Stiftung Theodora durchgeführt) und mittels jährlicher Weiterbildungen ergänzt wird.

Wie kann ich Traumdoktor werden? 

Die Tätigkeit des Traumdoktors setzt sowohl bestimmte menschliche Eigenschaften als auch künstlerische Kompetenzen voraus. Zu letzteren gehören beispielsweise Improvisationstalent und die Erfahrung entweder als Clown, in der Pantomime, als Tänzer, Sänger, Musiker, Erzähler oder Zauberkünstler. Die Ausbildung bei der Stiftung Theodora ergänzt eine bereits bestehende künstlerische Basis. Für weitere Informationen oder Bewerbungen kontaktieren Sie uns bitte unter [email protected]

Wie werden die Traumdoktoren ausgebildet?

Die Stiftung Theodora bildet regelmässig professionelle Künstler/-innen zu Traumdoktoren aus. Der einjährige, berufsbegleitende Lehrgang ist ein abgestimmtes Zusammenspiel von Theorie und Praxis und wird in enger Zusammenarbeit mit Spezialisten aus diversen Fachgebieten realisiert.

Der theoretische Teil beinhaltet diverse künstlerische Workshops und Kurse. Die Künstler eignen sich wesentliche Kenntnisse über die Themen Spital, Kinderpsychologie und Behinderung an.

Diese Vorbereitung sensibilisiert die Künstler sowohl für die Abläufe im Spital als auch für das Erleben der Kinder und ihren Familien in schwierigen Situationen. Im praktischen Teil besuchen die angehenden Traumdoktoren bereits regelmässig die Kinder in den Spitälern und spezialisierten Institutionen. 

Kann man den Traumdoktoren bei ihrer Tätigkeit zuschauen?

Um die Privatsphäre der PatientInnen zu wahren und um den Spitalalltag nicht zu beeinträchtigen, können wir leider die Begleitung eines Besuchsrundgangs nur in seltenen Ausnahmefällen ermöglichen. Jedoch stehen wir Ihnen für detailliertere Informationen zur Tätigkeit der Traumdoktoren gerne zur Verfügung.

Hat die Stiftung Theodora schon Auszeichnungen gewonnen?

Ja, die Stiftung gewann 2006 den Adele-Duttweiler-Preis, 2007 den Doron Preis und 2010 den Raiffeisenpreis. Ausserdem bekam Stiftungspräsident André Poulie 2016 den «Melvin-Jones-Award» der internationalen Lions Club Stiftung für sein humanitäres Engagement.